Mama- & Frauenzeug · Rezepte

Erdbeer-Tiramisu – eine kleine Verführung!

Melde mich zurück!

Lange war ich nicht mehr hier, warum und wieso, dazu bei Gelegenheit mehr. Jetzt möchte ich euch erstmal mit einer kleinen Leckerei verwöhnten. Zu Pfingsten ging es bei uns heiß her und wir hatten viel Besuch. Ich meldete mich freiwillig für das Dessert.  Da ich ein großer Fan von Tiramisu und Erdbeeren bin, habe ich mich aufgemacht eine Kombination aus beidem zu servieren – hier mein Ergebnis:

Erdbeer-Tiramisu im Glas

Erdbeertiramisu_1

Zutaten für 8 Gläser:

  • 500 g Mascarpone
  • 500 ml Sahne
  • 1 Packung Sahnesteif
  • 100 Puderzucker
  • 500 g Erdbeeren
  • 1 Packung Amarettini
  • 1 Packung Löffelbiskuit
  • Eierlikör
  • Amaretto
  • Espresso
  • Milch

Erdbeer Tiramisu im Glas

So geht´s:

  1. Erdbeeren waschen, putzen und klein schneiden. In einer Schüssel mit einem Schuss Amaretto vermengen (kann man auch weglassen).
  2. Zerbrösle die Amarettinis.
  3. Mascarpone mit Puderzucker und etwas Eierlikör (1 Schnapsgläschen mit Eierlikör fand ich ganz lecker) zu einer glatten Creme verrühren.
  4. Die Sahne zusammen mit dem Sahnesteif aufschlagen.
  5. Hebe die Sahne vorsichtig unter die Mascarpone-Creme.
  6. Gib die Amarettinis als Boden in die Gläser.
  7. Es folgt eine Schicht Erdbeeren.
  8. Bedecke diese mit einer dünnen Schicht der Sahne-Mascarpone-Creme.
  9. Die Löffelbiskuits tränkst du mit etwas Amaretto, Espresso und Milch und schichtest sie ins Glas.
  10. Nun kommt eine weitere Schicht Creme.
  11. Weiter geht es mit einer Schicht Erdbeeren.
  12. Verteile nun die Reste der Creme als Abschluss – bei mir war es leider nur ein Klecks… zu viel genascht 🙂
  13. Ab damit in den Kühlschrank

Erdbeertiramisu_2

Dieses Dessert lässt sich wunderbar vorbereiten und funktioniert auch in einer Auflaufform.

Lasst es euch schmecken!

Bis ganz bald
Eure Giulia

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Bastelzeit- Kastanien als Fledermäuse, Spinnen und ein braver Igel

Endlich ist wieder Bastelzeit!!!

Gestern haben wir uns an ein paar gruselige Fledermäuse und eine Spinne gemacht. Unser Kleinster wollte aber lieber etwas „süßes“ basteln also kam noch ein Igel dazu. 

Leider ist bei nach dem Trocknen den Fledermäusen der Mund abgefallen, da muss ich mir noch etwas einfallen lassen.  Aber sonst lassen sich die putzigen Fledermäuse mit einem 5-jährigem ganz toll basteln. 

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Ahoi ihr Piraten – der kleine Prinz wird 4 und wünscht sich ein Piratenschiff

Na ihr Landratten? Jetzt ist es schon eine ganze Weile her, dass der kleine Prinz seinen 4. Geburtstag gefeiert hatte und ich bin euch noch einen Geburtstagspost schuldig. Endlich kommt er 🙂

Schon lange liebt der kleine Prinz Piraten und ganz besonders den kleinen Jake und seine Nimmerlandpiraten. Ab und an schauen wir ja mal ein bissl TV bzw. Ipad und dort haben wir eben Jake kennen gelernt. Ist wirklich eine ganz nette Sendung mit unproblematischen Inhalt, also keine Monster oder so. Auf jeden Fall hat er sich schon Anfang des Jahres eine Piratentorte zum Geburtstag gewünscht. Erst wolle ich eine Fondanttorte machen aber da es im August ja immer recht heiß ist und bei mir in der Küche dann locker auch in der Nacht noch 30 Grad herrschen war mir das zu heikel. Also machte ich mich an Bucky dem Schiff von Jake und seinen Nimmerlandpiraten.

Und das ist es:

Bucky Piratenkuchen
Bucky Piratenkuchen

Dieses Mal habe ich auch daran gedacht die einzelnen Schritte zu dokumentieren. Einem Nachbau steht also nichts im Weg. Auf geht´s

Piratenschiff Bucky

Zutaten für den Marmorkuchen:
250g weiche Butter
250g Puderzucker
350g Mehl
4 Eier
1 Pkg Vanillezucker
1 Pkg Backpulver
1 Prise Salz
1 Schuss Rum
3 EL Kakaopulver oder Nutella
250ml Milch

Für die Weiße-Schokobuttercreme (Füllung):
125g Butter
250g weiße Schokolade
100ml Sahne
15g Puderzucker

Für die Schokobuttercreme („Außenputz“):
200g Zartbitterschokolade
150ml Sahne
100g weiche Butter
75-90g Puderzucker (nach Geschmack)
Vanille
3 EL Kakaopulver
ggf. etwas Milch

Für die Deko:
Gelber Fondant
Blauer Fondant
Kitkat-Riegel
Kinder Country oder Halbrunder Keks
ggf. Figuren (meine waren von Lego Duplo)

So geht´s:
Der Marmorkuchen – das Grundgerüst:
Ich habe bereits zwei Tage vor dem Geburtstag den Marmorkuchen gebacken, da kann der schön durchziehen und lässt sich auch besser schneiden.

  1. Lege ein Backblech mit Backpapier aus und fette den Backrahmen (27cm x 20 cm) und heize den Backofen auf 175°C vor.
  2. Schlage die weiche Butter, den Zucker, den Vanillezucker, das Salz und die Eier schaumig.
  3. Vermische das Mehl mit dem Backpulver und gib es abwechselnd mit der Milch zur Butter-Eiermasse.
  4. Gib die hälfte des Teiges auf das Backblech.
  5. Mische unter den restlichen Teig mit das Kakaopulver und gib den Rum dazu.
  6. Ab damit aufs Blech.
  7. Mit einer Gabel kreisende Bewegungen machen und die zwei Teige leicht vermengen.
  8. Lasse ihn für ca. 35-40 Minuten bei 175°C backen – Stäbchenprobe!
  9. Auskühlen lassen vom Rahmen lösen und komplett auskühlen lassen.

Die Füllung mit weißer Schokobuttercreme bereiten wir als nächstes vor:

  1. Hacke die Schokolade schön fein.
  2. Lasse die Sahne aufkochen.
  3. Gieße die sprudelnd kochende Sahne über die Schokolade. Beides einige Minuten stehen lassen, dann mit einem Schneebesen von der Mitte nach außen zu einer cremigen Ganache verrühren. Die Ganache abkühlen lassen (nicht über Nacht, 20-30min reicht).
  4. Verrühre die Butter mit dem Puderzucker zunächst auf langsamer Stufe und schlage sie dann cremig auf. Je nach dem wann du die Creme machst, deckst du sie ab und stellst sie kalt oder legst gleich los. Kleiner Tipp, stellst du sie kalt, schlag sie kurz bevor du sie verwendest nochmal kurz auf.

Jetzt wird geschnitten und zusammen gebaut:

Gerüst Piratenschiff Gerüst Piratenschiff

Aufbau Piratenschiff Aufbau Piratenschiff

Als nächstes habe ich mit zwei Holzstäben das Heck – oder Bug? Sorry aber ich Landei kann mir das nicht merken – auf jeden Fall hinten 😉 – etwas stabilisiert. Dann ging es an die Krümmelsicht. Mit der weißen Buttercreme habe ich dann mal das Schiff eingeschmiert.

Ab damit in den Kühlschrank damit alles schön fest wird.

Aufbau Piratenschiff

In der Zwischenzeit habe ich dann die Schokobuttercreme gemacht – im Prinzip das Gleiche wie die weiße Creme nur mit dunkler Schoki und Kakao:

  1. Schokolade fein hacken.
  2. Sahne aufkochen, wenn sie sprudelt, über die Schokolade gießen. Lasse beides einige Minuten stehen, dann verrührst du die Masse mit einem Schneebesen von der Mitte nach außen zu einer cremigen Ganache.  Die Ganache abkühlen lassen (nicht über Nacht, 20-30min reicht).
  3. Verrühre die Butter mit dem Puderzucker, Kakao und etwas Vanille zunächst auf langsamer Stufe, dann schlägst du sie cremig auf.

Weiter geht es mit dem „Außenputz“, diesmal mit der dunklen Schokocreme. Ich habe immer eine dünne Schicht aufgetragen und wieder alles gekühlt. Mit jeder Schicht wurde das Schiff glatter – aber Achtung: Es soll ja eine Holzmaserung haben, daher nicht so akkurat arbeiten.

Aufbau Piratenschiff

Aufbau Piratenschiff

Das Schlimmste war also geschafft. So lange das Schiff im Hafen, also im Kühlschrank lag machte ich mich an die Fondantdeko. Hier dürft ihr so kreativ sein wie ihr wollt, dass überlasse ich euch 😉

Piratenschiff Bucky

Jake und die Nimmerlandpiraten
Bucky

Ich werde nie, nie, nie diese leuchtenden Auge von meinem kleine Prinz vergessen. Er hat sich so sehr gefreut und war so stolz! Sogar die Geschenke waren nebensächlich, nur noch der Kuchen war wichtig. Ein besseres Kompliment konnte er mir nicht machen.

Ach ja, geschmeckt hat es auch noch 🙂

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Ein Gedicht – Oma´s Apfelkuchen

P1020196.JPGLangsam werden sie reif, dieses wunderbaren, leckeren, runden Dinger. Gerne direkt vom Baum, einfach reinbeißen. Egal ob groß oder klein, lecker sind sie  – die heimischen Äpfel.

Meine Jungs lieben dieses Obst, sogar unser kleiner Fleischfresser, der kleine Käfer, ißt seit dem Kindergarten Äpfel. Er liebt es ganz besonders in den Garten zu gehen und sich eine frischen Apfel zu holen. Klar, dass ich da etwas zaubern muss und da der Apfel so ein tolles Obst ist, habe ich mal im Oma´s Backbuch gewühlt, ich liebte ihren Apfelkuchen. Ein bissl habe ich ihn abgewandelt und erstmal eine kleinere Ausgabe gebacken (für eine 26er Springform einfach die Zutaten verdoppeln)

Apfelkuchen

Oma´s Apfelkuchen

Zutaten für eine 18er Springform:
3 säuerliche Äpfel (à ca. 75 g)
1 EL Zitronensaft
65g weiche Butter
50g Zucker
1 Päckchen Vanillin-Zucker
Salz
1 Eier (Gr. M)
85g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
2 EL Aprikosen-Konfitüre
2 EL Mandelblättchen
Puderzucker

So geht´s:

  1. Fette eine Springform (18 cm Ø) ein und stäube sie mit Mehl aus.
  2. Schäle die Äpfel, halbiere und entkerne sie. Die Wölbung der Apfelhälften mehrmals einschneiden. Äpfel sofort mit Zitronensaft beträufeln.
  3. Heize den Ofen auf ca 175°C vor.
  4. Rühre die Butter, den Zucker, den Vanillin-Zucker und 1 Prise Salz mit dem Mixer 3–4 Minuten schön cremig.
  5. Gib das Ei dazu und rühre alles schaumig.
  6. Vermische das Mehl und das Backpulver und siebe es über die Schaummaße. Rühre es kurz unter, bis alles gut vermischt ist.
  7. Streiche denTeig in der Form glatt und lege die Apfelhälften mit der Wölbung nach oben auf den Teig.
  8. Bei 175°C ca. 30-35 Minuten backen – der Kuchen sollte leicht braun werden.
  9. Rühre während der Backzeit die Konfitüre glatt. Bestreiche die Äpfel auf dem Kuchen ca. 10 Minuten vor Backzeitende damit und bestreue sie mit Mandelblättchen und lasse den Kuchen zu Ende backen.
  10. Lasse den Apfelkuchen gut auskühlen und gib etwas Puderzucker darüber.

Sehr lecker dazu schmeckt ein Klecks Sahne! Aber die hatte ich für die Fotos noch nicht parat 😉

Apfelkuchen
Apfelkuchen

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